Ausbildungsstellen in der Glasindustrie
Junger Industriemeister Glas in der Werkshalle

Geprüfter Industriemeister/in IHK. Sichere dir deine Zukunft in der Glasindustrie

Investiere in deine Zukunft

Geprüfter Industriemeister/in IHK. Warum lohnt sich die Fortbildung?

Die deutsche Glasindustrie befindet sich im Wachstum und ist auf Fachkräfte wie zum Beispiel den Industriemeister Glas angewiesen. Als geprüfter Industriemeister IHK ergeben sich verantwortungsvolle Führungsaufgaben in der Glasproduktion, Fertigung und Qualitätssicherung.

Deine Position zielt darauf hinaus, vorgegebene Produktionsziele einzuhalten und die Wirtschaftlichkeit des Glasunternehmens zu steigern. Zudem übernimmst du Personalführungsaufgaben, bei denen du deine sozialen Kompetenzen einbringst. Eine Investition in deine Zukunft, die sich auf jeden Fall lohnt.

  • Fach- und Führungsaufgaben in der Fertigung und Produktion
  • Aufstieg in die mittlere Führungsebene
  • Berechtigung Lehrlinge auszubilden
  • Jobsicherheit in der Glasindustrie
  • Hohes Ansehen im Betrieb
  • Attraktives Gehalt

Unterschiedliche Ausbildungen - Unterschiedliche Fachrichtungen des Industriemeisters

Der geprüfte Industriemeister IHK wird für unterschiedliche Fachrichtungen angeboten. In der Glasindustrie sind die TOP-Weiterbildungen im technischen Bereich unter anderem der

  • Industriemeister Elektrotechnik
    Schnittstellen-Manager zwischen den Bereichen Geschäftsleitung, Entwicklung und Produktion
  • Industriemeister Glas
    Fach- und Führungsbereich der Glasveredelung mit Überwachung der Glasherstellung und Materialbedarfsermittlung
  • Industriemeister Mechatronik
    Koordinator des laufenden Betriebs zur Sicherstellung, Optimierung und Planung von Herstellungsprozesse

ZULASSUNGSVORAUSSETZUNGEN Zum GEPRÜFTEN INDUSTRIEMEISTER/IN

Fachübergreifende Basisqualifikationen

Zur Prüfung im Prüfungsteil "Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikation" wird zugelassen, wer Folgendes nachweist:

  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, der den Glasberufen zugeordnet werden kann oder
  • eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis oder
  • eine mindestens vierjährige Berufspraxis.

Gut zu wissen: Die Dauer der berufspraktischen Tätigkeit muss erst zum Zeitpunkt der Prüfung erbracht sein. Das bedeutet: Du kannst während der Teilnahme an berufsbegleitenden Lehrgängen die erforderliche Berufspraxis erwerben. 

Handlungsspezifische Qualifikationen

 

Zur Prüfung im Prüfungsteil "Handlungsspezifische Qualifikationen" wird zugelassen, wer Folgendes nachweist:

  • das Ablegen des Prüfungsteils "Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen", dass nicht länger als ein Jahr zurückliegt, und
  • über die oben genannten Voraussetzungen hinaus mindestens ein weiteres Jahr Berufspraxis.

http://www.gesetze-im-internet.de/glasindmstrfortbv/index.htmlHier kannst du die Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Fortbildungsabschluss Geprüfter Industriemeister - Fachrichtung Glas und Geprüfte Industriemeisterin - Fachrichtung Glas im Detail nachlesen.

Unser TIPP: Mit dem IHK-"Weiterbildungs-Informations-System" alles auf einen Klick:

  • Seminare
  • Seminaranbieter
  • Trainer
  • IHK-Prüfungen
  • Gebühren ...

Eckpunkte zur Aufstiegsfortbildung

Ablauf der Weiterbildung

Die Weiterbildung zum Industriemeister IHK legst du mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) ab. Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt. Grundsätzlich ist zur Vorbereitung auf die Prüfung kein Lehrgang verpflichtend. Du solltest aber bedenken, dass aufgrund der Komplexität und der Menge des Prüfungsstoffes, sich die Teilnahme an den Vorbereitungskursen empfiehlt. 

Die Vorbereitungskurse nach Rahmenplan werden sowohl von der IHK, als auch von unabhängigen Lehrgangsanbietern und Meisterschulen angeboten. Wie viel Zeit du für die Kurse benötigst, ist abhängig von

  • Lehrgangsanbieter, 
  • Kursvariante (Vollzeit, berufsbegleitend, Fernstudium/online),
  • und Region.

Hast du die Prüfung erfolgreich bestanden, bist du befähigt die Berufsbezeichnung Geprüfter Industriemeister + deine Fachrichtung (IHK) zu tragen. Mit dem IHK-Finder findest du schnell deine zuständige IHK und Wichtiges wie

  • Zusatzinformationen zur Fachrichtung,
  • Gebührenverordnung,
  • sowie Fristen, die du einhalten musst.

Gut zu wissen: Das Zustandekommen der Vorbereitungskurse ist abhängig von der Anzahl der Anmeldungen. Solltest du also online kein konkretes Kursangebot vorfinden, ruf direkt bei deinem Kursanbieter an, um mehr zu erfahren.

Fördergelder für den Industriemeister beantragen. Geld zurück vom Staat. So geht's

So kannst auch du deine Weiterbildung finanzieren und vom Staat Geld erhalten. Reichen deine Rücklagen nicht aus, dann lass dich nicht entmutigen. Du kannst nach Vorliegen der Förderungsfähigkeit ein einkommens- und vermögensunabhängiges Aufstiegs-BAföG beantragen. Hierzu gibt es verschiedene Förderungsmodelle. Alle Informationen zum Aufstiegs-BAföG erfährst du hier. 

Neben dem Aufstiegs-BAföG kannst du auch eine Bildungsprämie beantragen. Um zu erfahren, welche Voraussetzungen du hier erfüllen musst und wo du die Förderung beantragen kannst, klicke hier.

Gut zu wissen: So unterschiedlich die Weiterbildungsmöglichkeiten, so unterschiedlich sind auch die Fördermöglichkeiten. Welche Fördergelder und Fördermodelle du regional noch zusätzlich beantragen kannst, erfährst du bei deiner IHK direkt. 

Weiterbildungsmodelle. So individuell wie du

Je nach Lebenssituation kannst du zwischen drei Modellen der Weiterbildung wählen. 

  • Vollzeit: 5 Tage in der Woche, 6 bis 12 Monate (nur Schule)
  • Teilzeit: Meistens 3 Abende in der Woche oder Freitag abends & Samstag, max. 24 Monate (berufsbegleitend)
  • Fernstudium: max. 24 Monate von Zuhause (berufsbegleitend) 

Die genauen Längen der Weiterbildung richten sich nach Anbieter und Region. Für die ganz Schnellen: Die Weiterbildung zum Industriemeister Fachrichtung Glas wird ausschließlich von der Glasfachschule Zweisel angeboten.

Vollzeitvariante

Bei der Vollzeit-Weiterbildung entscheidest du dich, ganztags an Vorbereitungskursen teilzunehmen. Somit bist du nach sechs bis zwölf Monaten fertig und kannst dich nach bestandener IHK-Prüfung mit Stolz Geprüfter Industriemeister Glas nennen.

Diese kompakte Art der Weiterbildung bringt zwei große Vorteile mit sich:

  • Du kannst dich voll auf die Fachlehrgänge konzentrieren
  • Du bist in maximal einem Jahr fertig

Zum Nachteil ist, dass du in keinem  festen Arbeitsverhältnis stehst. Du hast kein geregeltes monatliches Einkommen. Deinen Lebensunterhalt musst du aber weiterhin bestreiten. Aber das sollte dich nicht von deinen Zukunftsplänen abhalten, denn dafür gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten, die du in Anspruch nehmen kannst. 

Welche Fördergelder du beantragen kannst, erfährst du im nächsten Abschnitt.

Teilzeitvariante

Mit einer Teilzeitweiterbildung kannst du Beruf und Weiterbildung verbinden. Deine Weiterbildung findet berufsbegleitend statt. Das hat zum Vorteil:

  • Du stehst weiterhin voll im Berufsleben
  • Du hast dein geregeltes Einkommen
  • Du kannst das erworbene Wissen gleich im Betrieb anwenden

Mach dir aber auch bewusst, dass die Teilzeitvariante auch eine Doppelbelastung darstellt. Du arbeitest im Betrieb und hast abends oder am Wochenende deine Vorbereitungskurse. Das setzt von dir viel Engagement  und Disziplin voraus. Für die Weiterbildung kannst du maximal 24 Monate einrechnen.

Auch bei der berufsbegleitenden Variante kann du Fördergelder beantragen. Wie das geht, erfährst du im nächsten Abschnitt

Fernstudium

Wie läuft ein Fernstudium ab? Mit einem Fernstudium kannst du dich berufsbegleitend weiterbilden. Deine Vorteile sind:

  • Du stehst weiterhin voll im Berufsleben
  • Du hast dein festes Gehalt
  • Du teilst dir selbst ein, wann und wo du lernen willst.

Je nachdem wir oft du selbstgesteuert lernst, bist du in max. maximal 24 Monaten fertig. Hier sind die Fernlehrgänge auch je Region und Anbieter unterschiedlich. 

Wie hoch die Kosten im Einzelnen sind, richtet sich auch nach Anbieter. Deinen passenden Lehrgangsanbieter  findest du im Internet.  

Selbstverständlich hast du auch hier die Möglichkeit einer staatlichen Förderung. Wo du diese beantragen kannst und wie hoch sie ist, erfährst du im nächsten Abschnitt.

Digital Lernen. Neues Angebot der IHK

Warum ist Online-Lernen so attraktiv?

Du hast keine Lust nach einem anstrengen Arbeitstag dein Zuhause nochmal zu verlassen? Du willst selbst selbst festlegen, wann und wie lange du lernst? Neben privaten Anbietern, bietet die IHK ganz neu "Blended learning" an. Diese Lernmethode lässt sich gut in deinen Arbeitsrhythmus vereinen. Eine sehr gute Option, wenn du zum Beispiel in Schicht arbeitest. 

  • Berufsbegleitend: Du stehst weiterhin fest im Berufsleben
  • Individuell: Du bestimmst Lernzeit und Lerndauer
  • Präsenz: Die Online-Plattform ermöglicht dir nicht nur bequemes Lernen von Zuhause, sondern auch den permanenten Austausch mit deiner Lerngruppe und Trainern

Wie funktioniert digitales Lernen? Klick auf aus Video der IHK-Online-Akademie und erfahre mehr. 

Welche Prüfungsinhalte erwarten dich?

Die Themen, die du während deiner Lehrgänge behandelst hast, decken sich mit deinen Prüfungsinhalten. Um dein IHK-Zertifikat zu erhalten, musst du zwei Prüfungsteile erfolgreich durchlaufen. So sehen die Qualifikationen beispielsweise beim Industriemeisters für Fachrichtung Glas (IHK) aus.

Teil 1: Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen

Im ersten Teil, nimmst du an der „Fachrichtungsübergreifenden Basisqualifikation“ teil. Zu den Prüfungsinhalten zählen

  • Betriebswirtschaftliches Handeln
  • Rechtsbewusstes Handeln
  • Zusammenarbeit im Betrieb (Methoden der Information, Kommunikation und Planung)
  • Berücksichtigung naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten

Teil 2: Handlungsspezifische Qualifikationen

Um für den zweiten Teil „Handlungsspezifische Qualifikationen“ zugelassen zu werden, musst du den ersten Prüfungsteil „Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen" abgelegt haben und mindestens ein weiteres Jahr Berufspraxis nachweisen.
Zudem ist der Nachweis über die Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) spätestens zum Ablegen der letzten Prüfungsleistung zu erbringen. Wenn du alle Voraussetzungen erfüllst, legst du die Prüfung zu folgenden Themen ab:

  • Handlungsbereich „Technik“: Qualifikationsschwerpunkte (Glastechnologie & Produktionsprozesse)
  • Handlungsbereich „Organisation“: Qualifikationsschwerpunkte (Information & Kommunikation, Arbeits-, Umwelt und Gesundheitsschutz, Betriebliches Kostenwesen)
  • Situationsbezogenes Fachgespräch Handlungsbereich „Führung und Personal": Qualifikationsschwerpunkte (Personalführung und -Entwicklung, Qualitätsmanagement)

Gut zu wissen: Wenn du in allen Prüfungsbereichen jeweils mindestens ausreichende Leistungen erbracht hat, ist die Prüfungen bestanden. 

Dein Schritt in die obere Frühungsebene

Nach deinem erfolgreichen Abschluss zum Industriemeister Glas kannst du in der Karriereleiter noch weiter nach oben steigen. Das kann zum Beispiel die Weiterbildung zum Technischen Betriebswirt IHK anstreben.

Fazit: Mit einer Weiterbildung zum geprüften Industriemeister in Fachrichtung Glas hast du nicht nur dein Fachwissen und deine Kenntnisse erweitert, du bist auch eine sehr gefragte Fachkraft in der Glasindustrie. Mit dem Meisterbrief in der Tasche öffnen sich dir Türen in die mittlere Führungsebene. Du investierst in deine Zukunft im Glas.


Hinweis: Damit sich der Text besser lesen lässt, haben wir darauf verzichtet, bei den Berufsbildern immer auch die weibliche Form zu verwenden. Selbstverständlich wünschen wir uns, dass genau DU dich angesprochen fühlst, völlig egal ob du männlich oder weiblich bist. Starte deine Ausbildung in der Glasindustrie!